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Zwei Reisen ins Ungewisse!

Beide Teams des FC Wernberg müssen an diesem Wochenende auswärts spielen. Am Samstag geht es für die Bezirksligaelf zum Tabellenführer nach Luhe-Wildenau. Nach dem etwas verwirrenden Auftritt am vergangenen Spieltag in Untertraubenbach, hat sich die Mannschaft in eine unschöne Situation manövriert, und steht mit dem Rücken an der Wand. Diese ungewohnte Situation wurde in dieser Woche sehr eindringlich analysiert und besprochen. Nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, mit innerer Überzeugung und ohne Angst wird man beim Tabellenführer bestehen können. Als Beispiel lässt sich hier das Spiel in Chambtal anführen. Leider fehlen auch für dieses Spiel wieder bewährte Spieler, aber das Kadergerüst steht zur Verfügung.

Die Kreisklasseelf fährt am Sonntag nach Altendorf, Anstoß ist um 15.15 Uhr. Der Tabellendritte wird eine Herausforderung sein, aber das Spiel gegen Pfreimd am letzten Sonntag hat gezeigt, was eine geschlossene Mannschaftsleistung alles bewerkstelligen kann. Abhängig von Abstellungen an die erste Mannschaft, wird das Team von R. Dobmeier bestimmt einen Punkt anstreben.

Sieg gegen Pfreimd – nicht schlecht!

Die Skepsis war groß vor dem Spiel, und auch berechtigt. Verletzungen haben den Kader der Mannschaft von R. Dobmeier schrumpfen lassen, eine Spielverlegung wurde erwogen. Mannschaft und Trainer haben sich nicht unterkriegen lassen, haben alles an Spielern „zusammengekratzt“ was sie kriegen konnten, und wurden auch von J. Schwirtlich unterstützt, der spielberechtigt war. Mit einem Elfmeter ging Pfreimd – Favorit des Spiels – in Führung, die durch S. Eisenbeiß ausgeglichen wurde. Zwei leichte Fehler brachten trotz eines ausgeglichenen Spiels die Pfreimder mit 3:1 in Führung, und so schien alles gelaufen. Doch nicht heute!. Spiel, Kampf, Leidenschaft, Motivation und Zusammenhalt drehten das Spiel zu Gunsten des FC Wernberg II. Dazu die direkte Umsetzung der Anweisungen des Trainers. Gut vorgetragene Angriffe führten zu 2 Elfmetern, die von J. Schwirtlich souverän verwandelt wurden, dazu ein Freistoß a´la Schwirtlich, und es stand 4:3, zugleich Endergebnis.

Die „Erste“ muss reisen, die „Zweite daheim“

Samstag um 13.30 Uhr spielt die „Erste“ in Untertraubenbach. Eine längere Anfahrt, mit hoffentlich 3 Punkten im Rückreisegepäck. Sollte eigentlich möglich sein, ist doch der Kader wieder etwas besser aufgestellt. Untertraubenbach ist Tabellenletzter mit nur 5 Punkten, was aber zeigt, dass unser Team mit 8 Punkten nur unwesentlich besser da steht. Drei Punkte sind Pflicht, alles andere wäre enttäuschend.
Die „Zweite“ spielt Sonntag daheim gegen Pfreimd II. Leider ist die personelle Lage im Team von R. Dobmeier sehr spärlich, bedingt durch Verletzte, aber auch bedingt dadurch das Spieler aus dem Kader in der „Ersten“ aushelfen mussten, und nun nicht eingesetzt werden können.
Es ist aber auch die Chance für eine Überraschung, wie schon beim Tabellenführer.

Niederlage 5 Minuten vor Schluß

2:1 für Grafenwöhr hieß es am Ende des Spiels. Es war ein intensives Spiel, leider auch beeinflusst durch starke Regenfälle. In der 1. Halbzeit beide Teams ebenbürtig und ausgeglichen. So war auch das Halbzeitergebnis – 1:1!
In der 2. Halbzeit wurde Grafenwöhr zielstrebiger, aggressiver und bekam den Ball auf dem nassen und tiefen Boden besser unter Kontrolle. Der FCW konnte sich kaum Chancen erspielen, hat das Spiel aber geschickt verteidigt. Eine Unachtsamkeit bei einer Standardsituation führte leider zum 2:1.
Samstag um 13.30 Uhr nun Untertraubenbach, ein Dreier ist da fast schon Pflicht.

Mittwoch in Grafenwöhr

Das Spiel letzten Freitag fiel „ins Wasser“, die KIRWA in Wernberg liegt in den letzten Zügen, und nun geht es für das Team von Christian Zechmann am Mittwoch nach Grafenwöhr. Der Tabellennachbar, ebenfalls noch mit 2 Nachholspielen im Gepäck war und ist immer ein fordernder Gegner und wird dem FC Wernberg alles abverlangen. Die Verletztenliste ist nicht mehr ganz so lang, aber noch vorhanden. Möglicherweise fallen 2 Spieler berufsbedingt aus, das entscheidet sich erst übermorgen, bevor das Spiel um 18.30 Uhr angepfiffen wird.

Tage der Disziplin – Fußball und KIRWA

Am Freitag beginnt in Wernberg-Köblitz die KIRWA. Alle freuen sich darauf, denn die KIRWA ist ein freudiges, verbindendes Großereignis. Allerdings wird es – zumindest zeitweise – für einige auch eine Herausforderung sein. Von Freitag an (18.00 Uhr) bis die Woche darauf Mittwoch (18.00 Uhr) wird auch Fußball gespielt. Der SV Hahnbach hat dankenswerterweise einer Verlegung zugestimmt, sodass die „Erste“ ab 20.00 Uhr zur KIRWA gehen kann. Allerdings, und da kommt die Herausforderung, die KIRWA endet erst Montagabend und ca. 36 Stunden später muß man in Grafenwöhr spielen. Also spätestens ab Sonntagabend/Montagmorgen beginnt hier die Herausforderung.
„Schlimmer“ erwischt es die zweite Mannschaft. Leider hat eine Verlegung des Spiels in Haselbach nicht geklappt, und so muß am Samstagnachmittag dort angetreten werden. Hier besteht also die Herausforderung bereits am Freitag, aber dafür ist der Montag „unberührt“.
Beide Teams sind personell ganz ordentlich aufgestellt, leider hat sich M. Schreyer einen Bänderanriß in Chambtal zugezogen und fällt für etwa 4 Wochen aus. Das Team um Christop Lindner hat aber gezeigt, dass es ausgesprochen durchschlagsfähig ist. Hahnbach ist ein vergleichbares „Kaliber“, aber die Saison zeigt, dass anscheinend jeder jeden besiegen kann, wenn Einstellung, Wille und Leistung stimmen.
Abgesehen von der Herausforderung für die 2. Mannschaft am Freitag, steht mit Haselbach ein Gegner an, der wohl leicht favorisiert ist. Leider konnte eine ausgezeichnete Leistung in Schwarzenfeld nur mit einem Punkt gekrönt werden.

Zusammengefasst ist also zu sagen, wir freuen uns alle auf eine tolle KIRWA, vertrauen darauf das unsere Fußballer alle Herausforderungen bestehen, und wir am Freitag im Zelt erst den Sieg der „Ersten“, und dann am Samstag im Zelt mindestens 1 Punkt der „Zweiten“ begießen können.