1:1 und 2:2

Zwei Unentschieden am heutigen Sonntag gegen zwei starke Gegner. Neunburg v.W. und Hahnbach präsentierten sich wie erwartet gut. Beide Heimmannschaften spielten in Überzahl, konnten diesen Vorteil aber nicht nutzen. Das Tor für die Spielgemeinschaft erzielte M. Wich, die vielen anderen Chancen wurden leider liegen gelassen. Auffällig und beeindruckend war der Einsatz der SG bis zur letzten Minute, J. Schwirtlich scheiterte kurz vor Schluß mit einem Freistoß am Pfosten.

Das Spiel gegen Hahnbach war wie immer gegen diesen Gegner nichts für schwache Nerven. Dr FCW hatte anfangs alles im Griff, erspielte sich erste Gelegenheiten und wurde dann eiskalt erwischt. Niemand im Team von A. Götz ließ sich vom frühen Rückstand beeindrucken, und spielte aggressiv weiter. Ein genauer Pass auf Ch. Lindner im Strafraum konnte nur durch ein Foul beendet werden, den fälligen Elfmeter verwandelte Stephan Lindner. Der Gegenspieler aus Hahnbach erhielt die rote Karte. Als sich alle auf die Halbzeitpause einstellten, passierte ein Abwehrfehler, und ein Stürmer des Gegners erzielte das 1:2. So ging es in die Pause. Leider musste zu diesem Zeitpunkt bereits auf Simon Preisser verzichtet werden, der sich eine Schulterverletzung zuzog, und ins Krankenhaus zur Untersuchung musste. Wir wünschen ihm alles Gute und baldige Besserung. In der 2. Halbzeit behielt die Partie ihre Spannung, und zur Freude der FC-Fans erzielte Stephan Lindner mit seinem 2. Tor den hochverdienten Ausgleich.

Drei Heimspiele jetzt – drei Spiele in 7 Tagen für die „Erste“

Beginnen wir diese Woche mit der B-Klasse. Die SG Weihern-Stein II/Wernberg III spielt am Samstag in Weihern ihr letztes Spiel vor der Winterpause gegen Schmidgaden II. Die bisherige Saison lief ordentlich, das das Team von Trainer Filipiak liegt auf dem 3. Platz, ein Ergebnis, mit dem man durchaus zufrieden sein darf. Schmidgaden ist Tabellenletzter, und dürfte nach normaler Beurteilung kein allzu grosses Hindernis sein. Die Frage die sich Mannschaft, Betreuer und Verantwortliche stellen sollten, ob die Leistungen der Hinrunde nicht auch für die A-Klasse ausreichen würden, die Herausforderung wäre natürlich größer. Das Spiel in Weihern beginnt um 16.00 Uhr!

Am Sonntag um 12.45 Uhr spielt die SG Wernberg II/Weihern-Stein I in Wernberg gegen Neunburg v.W.! Das Hinspiel wurde recht deutlich verloren, auch weil viele Spieler fehlten. Die Konstellation ist in diesem Rückspiel etwas anders. Die SG hat sich recht gut eingespielt, auch wenn die andauernde Konstanz immer noch fehlt, und wenn es mal nicht so gut läuft, setzt man auf Kampf. Das Spiel in Gleiritsch ist ein gutes Beispiel dafür. Trotz fehlender Spieler und leichter Erkrankungen im Team wurde das Spiel gewonnen. Die Rückrunde wurde mit Platz 2 eingeläutet, eine Leistung die größten Respekt verdient. Leider beginnt das Spiel schon sehr früh wegen der Zeitumstellung auf „Winter“, hoffen wir, dass die Spieler zurechtkommen.

Gegen Hahnbach geht es um 14.45 Uhr in der Bezirksliga. Nach der unglücklichen und unverdienten Niederlage in Raindorf, galt es körperliche und mentale Wunden zu lecken. Über Hahnbach muss man nicht viel schreiben. Seit Jahren eine sehr gute Mannschaft, die sich im Dunstkreis von Gebenbach großartig hält, aber auch ein Gegner der den FC Wernberg bisher immer zu guten Spielen animiert hat, auch wenn das Hinspiel verloren ging. Nach 2 Niederlagen in Folge wäre ein „Dreier“ nun Balsam für die Fußballerseele, denn am Donnerstag kommt es dann schon zum Nachholspiel in Schlicht, und 2 Tage später geht es nach Etzenricht.

Ein hartes Stück Arbeit in Gleiritsch!

Es war das erwartet schwere Spiel in Gleiritsch, und man fragte sich zwischendurch, warum die SG Gleiritsch/Trausnitz unten im Tabellenkeller steht. Der SG Wernberg/Weihern wurde alles abverlangt, und die Mannschaft von Erwin Zimmermann war heute gewillt drei Punkte mitzunehmen. In der ersten Halbzeit sah alles nach einer einfachen Aufgabe für die SG Wernberg/Weihern aus. Das Spiel wurde kontrolliert, Gleiritsch/Trausnitz kam überhaupt nicht zurecht, J. Schwirtlich schoss ein frühes Tor und L. Wilhelm traf nach einer schönen Einzelleistung den Pfosten. Es gab weitere Chancen, die leider nicht genutzt wurden. Halbzeitstand 1:0 für Wernberg/Weihern. Die 2. Halbzeit zeigte dann ein ganz anderes Spiel. Gleiritsch/Trausnitz ständig im Vorwärtsgang, schneller am Ball, aggressiver und reaktionsschneller. Die SG Wernberg/Weihern sah sich in der Defensive, kam zu wenigen Kontermöglichkeiten, und hatte bei einigen Aktionen von Gleiritsch /Trausnitz Glück, dass der Ausgleich nicht fiel. Eigentlich wartete fast jeder auf einen Konditionseinbruch bei Gleiritsch/Trausnitz, doch der kam nicht. Die SG Wernberg/Weihern stemmte sich mit aller und zum Ende hin mit fast letzter Kraft dem Gegner entgegen. Es war nicht das allerbeste Spiel der SG Wernberg/Weihern, aber es war wohl das bis dato kämpferischte Spiel dieser Mannschaft, darauf lässt sich aufbauen, sodass dann wieder über 90 Minuten der Gegner kontrolliert werden kann. Gut gemacht!!

Samstag Gleiritsch, Sonntag Raindorf

Beginnen wir in Gleiritsch. Am Samstag um 15.30 Uhr muss die SG Wernberg/Weihern/Stein dort antreten. Nach dem äußerst enttäuschen Auftritt vom vergangenen Wochenende in Schwarzhofen, als die Chance bestand Platz 1 zu verteidigen, und einen Konkurrenten auf Abstand zu halten, muss beim Tabellenvorletzten Widergutmachung im Vordergrund stehen. Ich habe bereits vor dem letzten Spiel den warnenden Finger gezeigt, geholfen hat es leider nichts. Jeder im Verein und in der Kreisklasse weiß, dass die SG bereits mehr erreicht hat, als erwartet und erhofft wurde, und niemand hat das Ziel eines Aufstiegs ausgegeben, allerdings wird eine Mindestleistung in jedem Spiel erwartet. Gleiritsch/Trausnitz mag da nun zur rechten Zeit kommen. Einen Gegner zu unterschätzen, diesen Fehler darf man nicht noch einmal begehen. Sollten nach einer langen und erfolgreichen Hinrunde ein wenig die Kräfte schwinden, dann ist es der Wille, der den „inneren Schweinehund“ besiegen muss. Über zukünftige Chancen können wir dann immer noch spekulieren oder sprechen.

Am Sonntag zur gleichen Uhrzeit spielt die „Erste“ in Raindorf, Tabellenzweiter, Aufsteiger und einer der Favoriten auf dem Weg in die Landesliga. Das Hinspiel war beileibe nicht schlecht, allerdings war der Neuling völlig unbekannt, personell erheblich „aufgerüstet“ und zeigte ein abgeklärtes, ja fast schon abgezocktes Spiel. Der FC Wernberg hat die letzten Tage aufgrund von Nachholspielen körperlich – und ich glaube auch mental – ziemlich leiden müssen. Natürlich war das Spiel in Grafenwöhr etwas enttäuschend, und mit Sicherheit ist die Mannschaft selbst auch enttäuscht, aber eine Niederlage kann manchmal auch sehr hilfreich sein. Vorausgesetzt, dass die verletzten Gebrüder Lindner wieder an Bord sein können, und der mentale Zustand auf normal zurückgekehrt ist, ist durchaus auch eine Überraschung möglich. Jeder kennt die Mannschaft des FC Wernberg, und jeder nimmt diese Mannschaft sehr ernst. Es sind die Kleinigkeiten, die Spitzenspiele entscheiden, und der FC Wernberg ist in der Lage diese Kleinigkeiten zu finden und umzusetzen.

Zur Erinnerung: Am Sonntag um 12.30 Uhr fährt ein Bus, Anmeldungen im Sportheim möglich.

Bus nach Raindorf im Angebot!

Am kommenden Sonntag um 15.30 Uhr spielt der FC Wernberg in Raindorf. Die Mannschaft/Betreuer werden mit einem Bus auf die Reise geschickt. Interessierte Fans können den Bus gerne mit nutzen. Abfahrt ist um 12.30 Uhr, Rückfahrt wenn die Mannschaft fertig ist. Anmeldungen im Sportheim. Eine Liste liegt ab Mittwoch aus. Wer zuerst kommt, malt zuerst!

Ein Tag in der Bezirksliga, wie ich ihn irgendwie erwartet hatte. Der FC Wernberg stand heute von Beginn an etwas neben sich, war nach dem Donnerstagspiel etwas müde, und vielleicht ließen sich die Spieler auch vom Tabellenplatz der Grafenwöhrer blenden. Jedenfalls ein Spiel, dass man in der Mannschaftssitzung besprechen und analysieren muss, aber kein Spiel, dass eine Mannschaft nun aus der Bahn wirft. Die Hinrunde ist gelaufen (1 Nachholspiel am 31.10.24), sie war strapaziös und ist noch nicht zu Ende. Grafenwöhr trat selbstbewusst auf, erwischte – auch Dank zweier kleiner Unachtsamkeiten – einen Blitzstart, und war immer einen Tick schneller als die Spieler des FC Wernberg. Ich will das hier nicht vertiefen, denn die Welt geht deswegen nicht unter. Allerdings werden die kommenden 2 Wochen „hammerhart“. Raindorf, Schlicht, Hahnbach. Regeneration ist angesagt, Gespräche sind angesagt, und den Blick nach vorn. Christoph Lindner musste verletzt ausgewechselt werden. Wir wünschen ihm und auch Stephan gute Besserung, und hoffen, dass beide nicht länger ausfallen.
Eine Frage sei mir zum Schluß aber gestattet:“ Einer unser besten Verteidiger vorne in der Sturmreihe?“ Wird schon seinen Grund gehabt haben – und unser Trainer wird mir ob dieser Frage, vergeben!

In Schwarzhofen war heute auch nichts zu holen, wie es scheint. 2:0 verloren – Bäume wachsen nicht in den Himmel, und der andauernde Erfolg muss hart erarbeitet werden. Ihr macht das schon, wir alle wissen das.